Coming Soon in Olympé Magazin:

"To see what happens when men have the opportunity to explore their very own »feminine« side within a save space I want to talk about the bachelor project of Aline Pape, a photographer and communication design student at the FH Aachen. She created such a save space and invited a diversity of men in different cities in Germany to have their photo taken. Her intention was to challenge the masculine habitus and the contemporary image of men, which she noticed has been struggling in the past decade. There hasn’t really been any room to explore a different side of being a man. It was important to her that they still felt like themselves, while being able to choose make-up, nail polish and clothing, considered »feminine«, in order to not make them feel in costume. Looking at themselves in the mirror while wearing makeup and experimenting with jewellery most of them positively reported feeling pretty. Interestingly, some of the men later informed her about certain »feminine« appearances they incorporated into their daily life, such as wearing nail polish, or a kimono with a flower pattern, which they wore at home. Aline Pape has created a space without judgement or the loss of status, in which »masculinity« was not seen as the default for men. Where they were allowed to embrace their »feminine« side in terms of appearance. This could be the first step towards raising awareness within men about their reactions towards »femininity«. Although this is only the beginning. Providing emotional education to boys at a young age as well as grown men, can be another one. Reacting empathetic to a man crying, instead of emasculating him and letting boys play with barbies, so that they don’t develop a »fem-phobia« and internalize that kind of misogyny into their everyday life."

by Janina Papenheim


Bald im Olympé Magazin:
"Zu sehen was passiert, wenn Männer innerhalb eines geschützten Raumes die Möglichkeit bekommen, ihre „feminine“ Seite zu erkunden, zeigt die Fotografin und Kommunikationsdesign-Studentin Aline Pape innerhalb ihrer Abschlussarbeit an der FH Aachen. Sie gestaltete einen sicheren Raum und lud verschiedene Männer in unterschiedlichen Städten Deutschlands ein, um sie darin zu portraitieren. Ihre Intention dabei ist es, den maskulinen Habitus herauszufordern und das heutige Bild des Mannes zu thematisieren, welches ihrer Meinung nach bis heute neben der traditioneller Ansicht wenig Fassetten zulässt. Es gibt noch keinen Raum dafür verschiedene Seiten von Männlichkeit auszuprobieren, geschweige denn „feminine“ Züge gefahrlos annehmen zu können. Es war ihr wichtig, dass sie sich die Portraitierten wie sie selbst fühlten, während sie „weiblich“ geltende Attribute, wie Make-up, Nagellack und Kleidung wählen konnten. Sich selbst im Spiegel zu sehen, während sie Make-up trugen und mit Schmuck experimentierten, hatte einen positiven Einfluss auf sie. Sie fühlten sich wohl und schön. Interessanterweise schrieben ihr ein paar der Männer im Nachhinein, dass sie ein paar “feminine” Dinge in ihren Alltag integriert haben, wie Nagellack und Liedschatten tragen, oder sich einen Blumen Kimono gekauft zu haben, den sie nun zu Hause tragen. Aline Pape hat einen Raum geboten ohne Verurteilung oder den Verlust von Status, in dem „Maskulinität“ nicht als Standard für Männer angesehen wurde. Ein Ort, wo ihnen erlaubt wurde, ihre „feminine“ Seite in Bezug auf ihr Aussehen anzunehmen. Dies könnte einer der ersten Schritte sein, um Männer einen Anhaltspunkt der Bewusstwerdung mit dem Umgang mit „Weiblichkeit“ zu geben und sie dem hingehend zu sensibilisieren. Aber das ist nur der Anfang. Jungen in den ersten Jahren ihres Lebens, wie auch im fortgeschrittenen Alter die Voraussetzung für emotionale Bildung zu bieten, kann ebenso hilfreich sein. Einem weinenden Mann mit Einfühlsamkeit zu begegnen, anstatt ihm seine Männlichkeit abzuschreiben, Jungs mit Barbies spielen zu lassen, damit sie keine „Frauenphobie“ entwickeln und diese Frauenfeindlichkeit in ihren Alltag verinnerlichen, sind ebenso gute Methoden."
von Janina Papenheim

Weitere Arbeiten:

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